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Vater der Götter und der Menschen
Der Erste unter den Göttern war der allgewaltige und unbezwingbare Zeus. Von seinem Palast
auf dem Olymp aus herrschte er über die Welt und zwang Göttern und Menschen seinen
Willen auf. Als Gott des Himmels war Zeus für alle Wetterveränderungen verantwortlich.
Er war es, der Regen, Hagel und Blitz auf die Erde sandte, Erscheinungen, die mal Gutes und mal
Schlechtes bedeuteten. Zeus wurde von den Menschen in vielen Fällen angerufen. Er wurde auch
für seinen Gerechtigkeitssinn gerühmt. An ihn wandten sich die Götter, wenn sie
Streitigkeiten unter sich hatten, und die Menschen flehten ihn an, wenn sie ihr Recht suchten. Und Zeus legte mit seinem
weisen Urteil alle Streitigkeiten bei, ohne eine der beiden Seiten zu benachteiligen.
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Zeus erhebt seinen Blitz, um ihn von den Höhen auf die Erde hinabzuschleudern
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Zeus, der sein Zepter und den Blitz hält, ist hier ehrfurchtgebietend und unnahbar dargestellt.
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Das Familienleben des Zeus war äußerst turbulent. Als rechtmäßige und
ständige Gemahlin des Zeus wird aber seine Schwester Hera angesehen. Ihre Kinder waren Ares,
Hephaistos, Hebe, die Göttin der glücklichen Jugend, und Eileithyia, welche die
gebärenden Frauen beschützte. Das Leben des göttlichen Paares war dem Leben einer
sterblichen patriarchalischen Familie sehr ähnlich. An Streitigkeiten fehlte es nicht, doch
schliefen Zeus und Hera jeden Abend wieder versöhnt in ihrem gemeinsamen Bett. |
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